Das große Interesse und die aktive Teilnahme aller Beteiligten führten zu einem kurzweiligen und spannenden Lehrgang. Zu Beginn stand die Theorie im Fokus. Speziell in Bezug auf Graduierungen wurde erörtert, wie die Übungsleiter ihre Kyu-Schützlinge und Dan-Anwärter individuell vorbereiten und fördern können.
Ein wichtiges Element stellt auch die Kata dar, die als fester Bestandteil (Obligatorik und Wahlbereich) für höhere Graduierungen und speziell im Vorfeld zu DAN-Lehrgängen in den Vereinen adäquat vermittelt werden muss. Zur Unterstützung werden entsprechende Kata-Lehrgänge beim JVR angeboten. Für das Technikprogramm werden ergänzende Technik-Lehrgänge (des JVR) für Multiplikatoren und Interessierte angeboten.
Weiterhin wurde im Lehrgang ein gleiches Verständnis geschaffen für Grundlagen der Lehrmethodik zur Ausbildung im Elementarbereich, der fortgeschrittenen Judoka oder auch Wettkämpfer.
Lösungen im Stand- und Bodenbereich, stark angelehnt an die Grundkampfkonzeption (GKKZ) des DJB, wurden eruiert und auch aktiv für zahlreiche Ausgangssituationen auf der Tatami angewendet - so auch „mehrfach verkettete Handlungsketten“, als wichtigen Bestandteil der Dan-Graduierung und zum Einsatz im Wettkampf.
Nach einem kurzen Aufwärmprogramm konnten in Partnerübungen zahlreiche praktische Aufgabenstellungen betrachtet und erfolgreich gelöst werden.
Zuletzt wurden zu zahlreichen Marhenke-Techniken und weiteren „Standards“ vielfältige Lösungswege kreativ eruiert.
Vielen Dank auch an Horst Lechthaler (Referent Lehr- und Prüfungswesen) für die Begleitung und Unterstützung während des Lehrgangs.
Foto und Text: Igor Kurtzik









