Der bereits im März (Prüferlehrgang) angekündigte Techniklehrgang wurde, aufgrund der „Masse“ an Techniken, auf zwei Tage aufgeteilt. Am Samstag (16.08.) stand somit ausschließlich Ne-waza im Fokus. Nach kurzem warm up wurden „Standardsituationen“ in der Ober- und Unterlage: Rückenlage, Bank/Bauchlage, Beinklammer mit über 20 Aktionen betrachtet und gelöst.
In weiteren Handlungsketten bzw. -komplexen beschäftigten sich die Judoka mit vielen Marhenke-Varianten, die auch speziell für den Anfängerbereich geeignet. Fortgeschrittene und komplexere Abläufe wurden anschließend aus dem seitlichen Juji-gatame-Ansatz gezeigt.
So kamen in den Abläufen etliche Fesseltechniken und nahezu sämtliche Halte-, Würge- und Hebeltechniken in den verschiedensten Varianten zum Einsatz.
Die Tachi-waza fand dann am Sonntag (17.08.) ihren Weg auf die Tatami.
Nach einer lustigen Aufwärmrunde ging es direkt zur Kumi-kata – der „Basis“ für die kommenden Sutemi- und weiterführenden Techniken (Stand-Boden-Übergänge). Diesmal standen zwar „nur“ rund 20 Techniken an, die jedoch spezieller erläutert werden mussten, so u.a. auch die Differenzierung nach dynamischer und „softerer“ Ausführungsvarianten für verschiedene Altersklassen.
An beiden Tagen führten der Referent und seine Uke, Hannah Breivogel, zum Abschluss nochmals das gesamte Programm „gerafft“ vor, so dass man sich eine Übersicht bzw. „Mitschrift“ über die zahlreichen Techniken schaffen konnten.
Alle Teilnehmer hatten sich in beiden Lehrgängen sehr intensiv den Abläufen gewidmet und teilweise auch eigene, spezielle „Varianten“ entwickelt und einfließen lassen.
Vielen Dank allen überaus aktiven Teilnehmern, natürlich auch Hanna Breivogel vom VfL Eppelsheim, die nicht nur als Ansprechpartnerin, sondern auch als Uke und Tori mit zum erfolgreichen Verlauf beigetragen hatte.
Ebenfalls der Dank an den Ausrichter VfL Eppelsheim.
Fotos & Bericht: Igor Kurtzik