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Breiten- und Freizeitsport

Der Referatsleiter Breiten- und Freizeitsport ist zuständig für den gesamten Breiten- und Freizeitsport im JVR. Dazu zählen insbesondere:
  • die Führung des Breiten- und Freizeitsportausschusses
  • die Organisation und Durchführung von Judo-Sportaktivitäten außerhalb des Leistungssports (zum Beispiel Judo-Sportabzeichen, Judo für Ältere, Selbstverteidigung, Behindertensport),
  • die Kata- Ausbildung und die Organisation und Durchführung von Kata-Meisterschaften,
  • die Haushaltsüberwachung im Referat,
  • die Vertretung der Interessen des JVR im Breiten- und Freizeitsport in den übergeordneten Verbänden und
  • die diesbezügliche Öffentlichkeitsarbeit.
Verantwortliche Funktionäre
Referatsleiter Breiten- und Freizeitsport
Boris Teofanovic

zur Adresse
Referent Kata
Eckhard Katluhn

zur Adresse
Referent Selbstverteidigung
Jürgen Sabel

zur Adresse
Referent Wettkämpfe Ü 30 und Seniorensport
Dan Hilgert

zur Adresse
Referent Behindertensport
Werner Hösler

zur Adresse
Referent Kata
Das Kata-Wesen betreibt im JVR folgende Bereiche:
  • Ausbildung in Kata (in den Kata-Treffs Nord und Süd)
  • Landes-Kata-Meisterschaften und -Turniere
  • Kata-Lehrgänge mit renommierten Lehrern
Ein großer Teil der Vorbereitung der Meisterprüfung der Judoka im Landesverband Rheinland findet in Cochem statt. Der Turnverein bietet ein entsprechendes Training regelmäßig an den dritten Sonntagen im Monat außerhalb der Ferien an. Dort müssen die angehenden Kampfsportmeister zeigen, wie sie die genau vorgeschriebenen Bewegungsabläufe der jeweiligen Kata umsetzen können. Die Teilnahme an mindestens zwei Lehrgängen ist Voraussetzung für die Prüfungszulassung. Die Übungsleiter Lars Ferrlein und Jürgen Sabel vom Turnverein leiten das Training.
Aufgrund von Hallenproblemen findet der Kata-Treff Süd auf Anfrage und nach Absprache von Ort und Zeit statt. Geleitet wird das Kata-Training im Süden von Boris Teofanovic und Horst Lechthaler.
Im Judo gibt es zehn Kata. Davon sind acht prüfungsrelevant. Um dieses umfassende Wissen weitergeben zu können, treffen sich auch immer die Referenten für die jeweiligen Kata, um sich gegenseitig weiterzubilden. Dazu gehören auch der gemeinsame Besuch von Lehrgängen auf der Bundesebene sowie die Teilnahme an den entsprechenden Meisterschaften bis hin zur Weltmeisterschaft.
Um das Training sicherstellen zu können hat der Turnverein Cochem 100 Matten neu beschafft, um eine Trainingsfläche nach internationalem Standard anbieten zu können. So konnten nicht nur schon zahlreiche Meister ihre Prüfung bestehen, sondern auch Erfolge auf den Meisterschaften errungen werden. Zuletzt waren es zwei dritte Plätze bei den Deutschen Kata-Meisterschaften 2010 in Pforzheim.

Referent Selbstverteidigung
Das Lehrgangsangebot konzentriert sich auf die Umsetzung der Techniken der jeweiligen Gürtelstufen aus SV-Situationen. Dies geschieht in den SV-Kolloquien. Hier werden auf Basis der Kodokan-Kata (Goshin-Jitsu-no-Kata, Kime-no-Kata, Sei-ryoku zen´yo kokumintai und Go-no-Kata) Situationen angeboten, auf die Lösungen von den Teilnehmer selbst zu entwickeln sind.
Das diesjährige Kolloquium fand am 10. September in Rheinbrohl statt. Am 25. September war in Kirn ein Lehrgang statt, der sich auf die Techniken der Goshin-jitsu-no-Kata konzentrierte. Ein Lehrgang für Selbstverteidigungstechniken für Frauen wurde am 09. Oktober in Koblenz angeboten. In alle diese Veranstaltung fließen die Kenntnisse der Trainer-B Ausbildung „Judo-Selbstverteidigung“ des Deutschen Judobundes mit ein.

Referent Behindertensport
Der Referent Behindertensport im Judoverband Rheinland ist seit 1987 Werner Hösler. Da in Sachen Behindertensport in Rheinland-Pfalz der Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband der Fachverband ist, ist eine Verknüpfung der beiden Verbände an der Stelle des Sportes unumgänglich. Somit ist der Referent Behindertensport des Judoverbandes auch Fachwart Judo im BSV Rheinland-Pfalz. In dieser Funktion ist er auch Mitglied in der Abteilung Judo im Deutschen Behinderten Sportverband und nimmt an dessen Sitzungen teil. Andererseits ist das Amt des Referenten Behindertensport des Judoverbandes die Schnittstelle zum Deutschen Judo Bund; hier treffen sich jährlich die Vertreter der Landesverbände zu einer Tagung. Aus diesen Verbindungen und Gremien entstehen Ordnungen, Richtlinien und Veranstaltungen die den Sport für behinderte Judoka ermöglichen und weiterentwickeln. Ganz besonders steht der Referent Behindertensport den Vereinen und Abteilungen des Judoverbandes als Ansprechpartner für Fragen in Bezug auf Judo mit behinderten Sportlern zur Verfügung.

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