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Judo-Selbstverteidigung in Simmern
34 Judoka folgten der Einladung des JC Nippon Simmern um sich zum Thema „Judo-Selbstverteidigung“ weiter zu bilden. Als Referenten standen SV-Referent Jürgen Sabel, Benjamin Barkow und Damian Urban zur Verfügung.
Zum Einstieg demonstriert Jürgen Sabel das Wesen und die Inhalte der Judo-Selbstverteidigung und ging auf die Besonderheiten der Prüfungsordnung ein. Hier kam es darauf an, wie ein Judoka seine sportlichen Fähigkeiten zur Selbstverteidigung einsetzen kann. Der „frisch gebackene“ Deutsche Polizeimeister (Ne-Waza), Damian Urban, trainierte dann mit den Teilnehmern die Grundlagen der Atemi-Techniken, verbunden mit Situationstraining und verbaler Verteidigung. Im Anschluss daran erläuterte Judo- und Jiu-Jitsu-Trainer Benjamin Barkow Verteidigungstechniken gegen ebensolche Angriffe und methodische Verkettungen Übergang Stand-Boden. Wie man sich im Boden unter den besonderen Bedingungen der Selbstverteidigung schützt, zeigte dann Damian Urban wieder anhand einfacher und klarer Strategien, bevor zum Abschluss Jürgen Sabel mit praktischen Beispielen abseits der Matte vor Angriffen schützt. „In einer Menschenmenge, in einem Bus oder in der Disco sieht Judo einfach anders aus, als auf der Matte“, erklärte Sabel das Situationstraining. Dabei mussten sich die Teilnehmer auch gegen mehrere Angreifer zur Wehr setzen.
Die bunte Teilnehmer-Mischung zeigte sich hochmotiviert. Besonders gut kam an, dass sich nicht nur die drei Referenten intensiv um die Teilnehmer kümmerten. Die Judoka untereinander unterstützten sich sehr kollegial beim Erlernen der Techniken. Ein großes Dankeschön an die Organisatoren von Nippon Simmern um René Stiel, die alles perfekt vorbereitet hatten.
erstellt: Jürgen Sabel, 28.10.2019
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