Judoverband Rheinland >> Aktuell >> Nachrichtd}

Zu Gast bei Freunden - Sport verbindet
Der SV Urmitz lud bereits zum achten Mal behinderte und nicht behinderte Sportler zum integrativen Sportfestes SPORT VERBINDET ein. Judo ist hier ein fester Bestandteil.
Die Judoabteilung des SV Urmitz durfte wieder "alte" bekannte G-Judoka begrüßen. Obwohl man sich in der Regel nur einmal im Jahr zu diesem Event trifft, war sofort eine herzliche Vertrautheit unter den Judoka mit und ohne Behinderung zu spüren und zu sehen.

Gleich nach der Ausgabe der begehrten T-Shirts begann das Event mit dem gemeinsamen Einmarsch der Sportler hinter der Fahne von "Sport verbindet", die von behinderten und nichtbehinderten Sportlern aus den teilnehmenden Sportarten Cheerleading, Fußball, Handball, Judo, Leichtathletik und Tischtennis in die gut besuchte Halle getragen wurde.

Nach einem lockeren, gemeinsamen Aufwärmen unter der Leitung von Fred Pretz, dem amtierenden Präsidenten des Sportbundes Rheinland, begann das Event.Weil nicht alle sechs Sportarten gleichzeitig den Zuschauern ihre Sportart demonstrieren konnten, gab es, wie jedes Jahr, verschiedene Stationen, die jede Gruppe gemeinsam zu absolvieren hatte. Darunter waren die Stationen, Medizinball-Weitwurf (der auch für die Erlangung des Deutschen Sportabzeichens zählte), Fußball-Weitschießen, ein Biathlon-Parcours, Zielwerfen und wie in jedem Jahr eine Gesundheitsstation. In diesem Jahr wurde hier durch medizinisches Fachpersonal der Zustand der Füße der Sportler gecheckt.
Um 11:00 Uhr war die Judogruppe mit der Demonstration ihrer Sportart an der Reihe. Das gemeinsame Aufbauen der Matte ging fix von der Hand. Nach dem Angüssen übernahm Werner Hösler, Referent für Behindertensport im Judoverband Rheinland, die Moderation. Thomas Höfer, als Verantwortlicher der Judoabteilung des SV Urmitz, begann mit einem abwechslungsreichen Aufwärmprogramm.

Im Anschluss daran wurden Fuß- und Hüfttechniken erklärt und gemeinsam mit den G-Judoka geübt. So mancher Tropfen Schweiß rann hierbei schon über die Gesichter. Zu guter Letzt zeigten die gemischten Paare ihr Können beim Randori. Hier stand trotz eines gewissen Ehrgeizes, vor allem der Spaß im Vordergrund. Nach der Vorführung hielt man den schönen Moment in einem gemeinsamen Gruppenbild fest.

Alle Urmitzer Judoka halten dieses Event für eine tolle Bereicherung. Die Herzlichkeit der Gäste und die Ausgelassenheit beim Sport tragen zu einer engen Verbundenheit und Freundschaft mit den G-Judoka bei. Schade, dass man sich nicht öfter zu gemeinsamen Trainingseinheiten treffen kann.

Auf jeden Fall sehen wir einige der G-Judoka im Rahmen des Jubiläums "50 Jahre Judo in Urmitz" am 19.11.2016 zur Deutschen Verbandsmeisterschaft im G-Judo in der Urmitzer Peter-Häring-Halle wieder. Hierzu sind alle Leser und Interessierte eingeladen.
erstellt: Administrator, 22.04.2016
Weitere Informationen: Weitere Bilder auf der Homepage des SV Urmitz
Übersicht Drucken